In Heribert Gausmanns Leben hat Kirche schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Geboren und aufgewachsen im Schotthock, engagierte er sich schon früh in der Pfarrei, als Kommunionhelfer und im Kirchenvorstand. 2017 wurde er als Diakon geweiht, ein Amt, das er seitdem im Zivilberuf ehrenamtlich ausübt.
Für Heribert Gausmann lebt der Glaube von den Menschen. Besonders am Herzen liegt ihm dabei das Gemeinschaftsgefühl im Schotthock, das für ihn die große Stärke des Stadtteils ausmacht. Ob bei der Renovierung der Kirche oder der Vorbereitung großer Feste wie Weihnachten und Ostern – wenn Hilfe gebraucht wird, sind die Schotthockerinnen und Schotthocker da. Für ihn steht die Kirche vor allem für Gemeinschaft und Miteinander. Ob im Kirchengebäude oder anderswo: Es geht vor allem darum, einen Ort zu haben, an dem man zusammenkommen und sich gegenseitig unterstützen kann.
Heribert Gausmann wünscht sich, dass der Schotthock auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem unterschiedlichste Menschen, egal welchen Glaubens, zusammenfinden und Gemeinschaft erleben können – sei es beim ehrenamtlichen Engagement, beim Kartenspielen, beim Gottesdienst feiern oder bei sportlichen Aktivitäten. Für ihn ist es entscheidend, dass dieser Ort ein Raum bleibt, in dem jeder, ganz gleich aus welchem Grund, willkommen ist.